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Wohnungswirtschaft begrüßt Pläne zur Abschaffung des 5-ha-Ziels

Der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung befasste sich am 15. Mai 2019 im Rahmen einer Expertenanhörung mit dem Entwurf einer Änderung des Landesentwicklungsplans für Nordrhein-Westfalen (Landesregierung, Vorlagen 17/1831 und 17/1832). In diesem Rahmen wurde auch die Abschaffung des sogenannten 5-ha-Ziels kritisiert.

„Aus wohnungswirtschaftlicher Sicht ist die Flexibilisierung der Landesentwicklungsplanung durch die Abschaffung des 5-ha-Ziels zu begrüßen. Viele Kommunen in NRW sehen sich einer steigenden Anspannung der lokalen Wohnungsmärkte ausgeliefert, der nur durch die bedarfsangemessene Ausweitung des Wohnungsangebotes begegnet werden kann. Für die Schaffung von bezahlbarem Wohnungsbau brauchen unsere Unternehmen und Genossenschaft vor allem eines: günstiges Bauland!“, so Verbandsdirektor Alexander Rychter.

„Die Baulandknappheit und der damit einhergehende Preisanstieg ist für unsere Unternehmen die zentrale Herausforderung, weiterhin bezahlbares Wohnen zu ermöglichen und damit einen wesentlichen Beitrag zu einer sozialverträglichen Stadt- und Quartiersentwicklung zu leisten. Dabei gehen Sie sehr verantwortungsvoll mit der Nutzung ihrer Flächen um.“