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VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter und Staatsminister a.D. Michael Groschek zur erneuten Grundsteuerdiskussion

Alexander Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen, und Staatsminister a.D. Michael Groschek, Präsident des Deutschen Verbandes für Wohnungsbau, Städtebau und Raumordnung, nehmen gemeinsam Stellung zur erneuten Grundsteuerdiskussion.

"Wer die Umlagefähigkeit der Grundsteuer abschaffen will, bremst nicht die Mieten, sondern Investitionen in Wohnungsbau. Dies führt zu weniger Modernisierung und Neubau. So verschlechtert sich die Wohnqualität für viele und der Wohnungsneubau wird zurückgehen. Im Ergebnis führt dies zu weiter steigenden Mieten.

Die Grundsteuer war und ist eine Steuer für die Nutzung kommunaler Infrastruktur und muss dies bleiben. Sie eignet sich nicht als verkleidete Vermögenssteuer. Wohnungswirtschaft und -verbände erwarten Verlässlichkeit statt Populismus.

Der Koalitionsvertrag im Bund ist klar: Die Reform der Grundsteuer muss aufkommensneutral erfolgen. Wer politische Verantwortung scheut und den schwarzen Peter an Wohnungswirtschaft und Vermieter schiebt, löst kein einziges Problem am Wohnungsmarkt, sondern schafft ein neues. Verantwortliche Politik engagiert sich in einem Bündnis für bezahlbares Wohnen und übernimmt politische Mitverantwortung."

www.deutscher-verband.org