Skip to main content

Schaffung von bezahlbarem und lebenswertem Wohnraum bleibt Gemeinschaftsaufgabe

Heute hat sich das NRW-Aktionsbündnis „Wir wollen wohnen!" des Deutschen Mieterbundes NRW e.V. gemeinsam mit dem Sozialverband VdK NRW e.V., dem Sozialverband Deutschland e.V., dem Paritätischen Wohlfahrtsdienst, dem DGB NRW, der Arbeiterwohlfahrt NRW, der Caritas NRW und dem Diakonischen Werk e.V. gegründet.

Ziel des Bündnisses ist der Erhalt von Landesverordnungen zum Mieterschutz sowie die Schaffung von mehr kostengünstigen Wohnungsbau. Das Bündnis kritisiert, dass sich immer mehr Haushalte in NRW nicht mehr bedarfsgerecht mit Wohnraum versorgen können.

„Die zunehmende Dynamik an den Wohnungsmärkten vor allem in den Schwarmstädten und die steigenden Mietpreise sind unbestritten. Diese Entwicklungen sind jedoch nur mit einer erhöhten Wohnbauleistung zu bremsen – die Einführung einer neuen Wohnungsgemeinnützigkeit tut das nicht.“, kommentierte VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter die Forderungen.

„Die Mitgliedunternehmen und -genossenschaften des VdW Rheinland Westfalen stehen seit Jahrzehnten für ein bezahlbares, lebenswertes und barrierefreies Zuhause für breite Schichten der Bevölkerung. Im Förderjahr 2017 haben die Mitgliedsunternehmen und –genossenschaften des Verbandes allein rund 3.800 geförderte Wohnungen gebaut und damit rund 45 Prozent der Fördermittel abgerufen. Die durchschnittliche Miete in ihren 1,2 Mio. lag mit 5,57 Euro/m² deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 6.78 Euro/m² - sie sind also die bestmögliche Mietpreisbremse!“

Vor allem teure Grundstücke und Gestehungskosten, eine Vielzahl von Verordnungen rund ums Bauen und lange Genehmigungszeiten treiben die Baukosten und damit die Mieten in die Höhe. Damit schneller und mehr gebaut werden kann, braucht es ein gemeinsames und ganzheitliches Vorgehen – die Baukostensenkungskommission in NRW und die Verstetigung der Wohnraumförderung in NRW sind richtige Schritte. Jetzt braucht es noch grünes Licht für die Grundgesetzänderung für mehr Bundesmittel für die Wohnraumförderung. Einseitige Forderungen helfen leider nicht beim Bau von mehr bezahlbarem Wohnraum!