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VM 04/22: Die Landtagswahl in NRW - welche wohnungspolitischen Positionen stehen zur Wahl?

Diese Ausgabe des VerbandsMagazins steht im Zeichen der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai 2022. Welche wohnungspolitischen Programme verfolgen die Parteien? Welche Positionen vertritt der VdW Rheinland Westfalen, um bezahlbares klimagerechtes Wohnen zu ermöglichen? Und wie bringt der VdW diese Positionen in die politische Debatte ein? Darum geht es in der April-Ausgabe 22.

Der Ukraine-Krieg ist das beherrschende Thema in diesen Tagen - auch im Wahlkampf zur nordrhein-westfälischen Landtagswahl im Mai. Doch vom Ausgang der Wahl hängt auch ab, welche wohnungspolitischen Vorstellungen in den kommenden fünf Jahren umgesetzt werden und wie groß die Erfolgsaussichten auf bezahlbares klimagerechtes Bauen und Wohnen ist. In dieser Ausgabe des VM werfen wir einen Blick auf die Positionen der Parteien zur Landtagswahl, lassen die Spitzenkandierenden von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen zu Wort kommen und erklären die Positionen, die der VdW vor der Landtagswahl erarbeitet hat.

Klar ist für den VdW: Wohnen muss klimaneutral werden, dabei aber auch bezahlbar bleiben. Die hohen Investitionen der VdW-Mitglieder in Neubau und Bestand - 3,2 Milliarden Euro waren es 2020 - zeugen davon, dass die Wohnungswirtschaft bereit ist, ihren Beitrag zur bezahlbaren Klimagerechtigkeit zu leisten. Doch die vergangenen Monate, schon vor dem Angriff Russlands auf die Ukraine, haben disruptive Veränderungen mit sich gebracht. Seien es noch nie zuvor erreichte Baustoffpreise, hohe Kosten beim Baulanderwerb und die spürbaren Auswirkungen des Fachkräftemangels oder der abrupte Stopp der Bundesförderung für effiziente Gebäude – wenn die Ziele im Bereich des Klimaschutzes und der vom Bund ausgerufenen Neubaufertigstellungen erreicht werden wollen, benötigt die sozial verantwortlich handelnde Wohnungswirtschaft weiterhin einen verlässlichen Rahmen und flankierende Maßnahmen. Bezahlbares, klimagerechtes und zukunftsfähiges Wohnen muss nämlich nicht nur neu gebaut und energetisch saniert, sondern auch zusammengedacht werden. Nur so können die im VdW Rheinland Westfalen organisierten Wohnungsunternehmen und -genossenschaften weiterhin die Zukunft des Wohnens im Blick behalten und für breite Schichten der Bevölkerung bezahlbaren Wohnraum schaffen.

So stellt sich die Situation dar, in der sich die Wohnungswirtschaft kurz vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen befindet. Wie die politischen Parteien auf sie reagieren wollen, erfahren Sie in dieser Ausgabe des VerbandsMagazins.

Katrin Stamm
Katrin Stamm
Abteilungsleitung Interessenvertretung, Verbandskommunikation, Marketing und Neue Mobilität
Tel.: 0211 16998-94
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