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VdW Rheinland Westfalen unterzeichnet Klimapakt „Prima.Klima.Wohnen“

Gemeinsam mit den Partnern wurde vereinbart, einen verstärkten Beitrag zum Klimaschutz beim Bauen, Wohnen und der Stadtentwicklung zu leisten.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen und das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen haben zusammen mit einem breiten Bündnis aus Fachverbänden und Institutionen den Startschuss für einen Klimapakt „Wohnen“ für Nordrhein-Westfalen als einwohnerreichstes Bundesland der Bundesrepublik Deutschland gegeben.

Der VdW Rheinland Westfalen hat gemeinsam mit den anderen Unterzeichnern vereinbart, einen verstärkten Beitrag zum Klimaschutz und zur Reduzierung der CO­­2 –Emissionen beim Bauen, Wohnen und der Stadtentwicklung zu leisten. Für Wohnviertel und Stadtquartiere in Nordrhein-Westfalen sollen sich durch die vereinbarte Kooperation neue und noch weitere Chancen für eine nachhaltige Entwicklung ergeben.

Die zu verfolgenden Maßnahmen setzen sich für eine stärkere Orientierung der öffentlichen Wohnraumförderung an einen sparsamen Ressourceneinsatz, eine verstärkte und kooperierende Beratungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Vorbildwirkung und Bewusstseinsbildung, die Erarbeitung eines Modellansatzes für das „grüne Quartier“ und den Aufbau einer landesweiten Datenbank zur Bilanzierung von Energieverbrauchsdaten und der CO­­2 –Emissionen ein.

Alexander Rychter, Direktor des VdW Rheinland-Westfalen, begrüßte die Unterzeichnung des Klimapaktes: „Die Dekarbonisierung des Wohnungsbestandes und gleichzeitig bezahlbares Wohnen für alle Menschen zu schaffen sind große und vor allem gemeinsame Herausforderungen für Politik, Wohnungswirtschaft und Zivilgesellschaft. Viele Fragen im Bereich der technischen Gebäudebeschaffenheit müssen noch beantwortet werden, gleichzeitig brauchen wir neue Wege in einer quartiersnahen, regenerativen und damit CO­­2-neutralen Primärenergieerzeugung in unseren Wohn- und Stadtquartieren, wie zum Beispiel beim Thema Mieterstrom. Hier müssen Energie- und Mobilitätswende Hand in Hand gehen. Als sozial verantwortungsvolle handelnde Wohnungswirtschaft werden wir in den kommenden Jahren zusammen mit der Landesverwaltung, unseren kommunalen, kirchlichen, genossenschaftlichen und privaten Mitgliedsunternehmen und vielen weiteren Partnern die dafür notwendigen Instrumente entwickeln, um bis 2050 die klimapolitischen Ziele unseres Landes zu erreichen.“

Die Pressemitteilung des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie hier.

Oliver Niermann
Oliver Niermann
Wohnungs- und Städtebauförderung, Landesplanung und Raumordnung, Statistik und Research
Tel.: 0211 16998-38
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