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Wohnungswirtschaft als Konjunkturtreiber: Landesregierung blickt zurück auf ein erfolgreiches Wohnraumförderjahr 2020

Bei der heutigen Landespressekonferenz stellte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, die Wohnraumförderzahlen für das Jahr 2020 vor. Die Bilanz: Landesregierung und Wohnungswirtschaft blicken auf ein erfolgreiches Förderjahr im Rahmen des öffentlichen geförderten Wohnungsbaus zurück.

Dazu Alexander Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen:

„Wir als Wohnungswirtschaft haben trotz erschwerten Bedingungen in den Baugenehmigungs- und Planungsbehörden durch Lockdown und Homeoffice und Einschränkungen in Lieferketten der gesamten Zulieferindustrie und des Baustellenbetriebes mehr Fördermittel als im Vorjahr abrufen können. Besonders die Bereiche Mietwohnungsneubau und die Modernisierung haben im Jahr 2020 deutlich zugelegt. Das ist ein Erfolg der im VdW Rheinland Westfalen zusammengeschlossenen Wohnungsunternehmen und -genossenschaften.“

Insgesamt wurden im Rahmen der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes 8.603 Wohneinheiten bewilligt. Damit ist die Anzahl neu genehmigter Wohnungen trotz der pandemiebedingten Umstände um 1,1 Prozent gestiegen. Dazu hat vor allem der Bereich Mietwohnungsneubau um 2,3 Prozent und insbesondere die Modernisierungsförderung mit einer Steigerung um 10,5 Prozent beigetragen.

So ist die Modernisierungsoffensive des Landes für die Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des VdW Rheinland Westfalen ein klares Erfolgsmodell. 27 der 29 Förderprojekte werden durch sie umgesetzt. Dadurch werden 5.000 Wohnungen modernisiert und gleichzeitig 900 Wohnungen neu gebaut – alle mit Mietpreisbindungen.

Die Investitionsbereitschaft ist damit im Jahr 2020 trotz der Covid-19-Pandemie sogar noch angestiegen. In Nordrhein-Westfalen stand ein Gesamtförderrahmen von rund 1,1 Milliarden Euro an Wohnungsbaufördermitteln zur Verfügung, der mit 1.037 (2019: 937,8) Millionen Euro beinahe gänzlich abgeschöpft wurde.

„Als gemeinwohlorientierte Wohnungswirtschaft sind wir im vergangenen Jahr unserer Verantwortung gerecht geworden und verstehen uns, gerade auch in der Corona-Krise, als verlässlicher Partner der Städte und Gemeinden und Stabilitätsanker in dieser unsteten wirtschaftlichen Gesamtsituation. Auf wohnungspolitische Fragen finden wir wohnungswirtschaftliche Antworten“, konstatiert VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter.

Die Jahresbilanz zur öffentlichen Wohnraumförderung 2020: mhkbg.nrw

Oliver Niermann
Oliver Niermann
Abteilungsleitung Interessenvertretung, Wohnungs- und Städtebauförderung, Landesplanung und Raumordnung
Tel.: 0211 16998-38
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