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Gebaute Mietpreisbremse statt allgemeine Marktdynamik: VdW-Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften stehen für bezahlbare Mieten

In den Medien findet zurzeit eine Debatte zur Diskrepanz zwischen der Entwicklung der so-genannten Kosten der Unterkunft, dem Anstieg der Mieten und der Entwicklung der Verbraucherpreise im gleichen Zeitraum statt.

Die Berichterstattung bezieht sich im Wesentlichen auf ein vom Pestel-Institut für die IG BAU Agrar Umwelt erstelltes Gutachten.

Dazu Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW-Rheinland Westfalen anlässlich des Wohngipfels der Bundesregierung:

„Über die Hälfte der öffentlich geförderten und damit mietpreisgebundenen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen werden von den im VdW Rheinland Westfalen organisierten, gemeinwohlorientierten Wohnungsunternehmen und -genossenschaften bewirtschaftet. Im Förderjahr 2020 haben sie rund 40 Prozent der Mittel für den Mietwohnungsneubau und 60 Prozent der Mittel für die Modernisierung von Mietwohnungen abgerufen. Sie riefen eine Fördersumme von rund 405 Millionen Euro ab. 3.275 Wohnungen wurden neu bewilligt. Damit tragen sie heute und auch in Zukunft maßgeblich zum bezahlbaren Mietwohnungsbau im Nordrhein-Westfalen bei.

Über die öffentlich geförderten Wohnungsbestände hinaus bewegen sich die Mieten der verbandsangehörigen Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften auch im freifinanzierten Bereich deutlich unterhalb der allgemeinen Durchschnittsmieten: Je angespannter der Markt, umso ausgeprägter der Abstand. Damit wirken unsere Verbandsmitglieder sowohl im Neubau als auch im Bestand als gebaute Mietpreisbremse. Das zeigt auch das VdW-Wohnungsmarktbarmeter.“

Mehr Infos zum VdW-Wohnungsmarktbarometer unter
https://share.vdw-rw.de/wohnungsmarktbarometer

Katrin Stamm
Katrin Stamm
Abteilungsleitung Interessenvertretung, Verbandskommunikation, Marketing und Neue Mobilität
Tel.: 0211 16998-94
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