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Wie kann nachhaltiges Wohnen gelingen? Fachreise von RLP-Finanzministerin Doris Ahnen mit Wohnungswirtschaft und Architektenkammer

Bis spätestens 2040 soll Rheinland-Pfalz klimaneutral sein, so lautet das Ziel der Landesregierung. Für das Bauen und Wohnen bedeutet dies eine Mammutaufgabe, insbesondere wenn zugleich bauliche Qualitäten und bezahlbare Mieten erhalten bleiben sollen. Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Wohnungswirtschaft und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz hat das Finanzministerium die diesjährige Fachreise am 7./8. Oktober 2021 unter das Thema „Nachhaltigkeit und Wohnen“ gestellt.

Bis spätestens 2040 soll Rheinland-Pfalz klimaneutral sein, so lautet das Ziel der Landesregierung. Für das Bauen und Wohnen bedeutet dies eine Mammutaufgabe, insbesondere wenn zugleich bauliche Qualitäten und bezahlbare Mieten erhalten bleiben sollen. Gemeinsam mit der rheinland-pfälzischen Wohnungswirtschaft und der Architektenkammer Rheinland-Pfalz hat das Finanzministerium die diesjährige Fachreise am 7./8. Oktober 2021 unter das Thema „Nachhaltigkeit und Wohnen“ gestellt.

Auf der zweitägigen Tour durch Rheinland-Pfalz besucht Finanzministerin Doris Ahnen gemeinsam mit der Architektenkammer und den Verbänden der Wohnungswirtschaft aktuelle Modernisierungen und Neubauten in Mainz, Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Trier, Kaiserslautern, Landau und Limburgerhof. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen nach CO2-Bilanz, Klimaanpassung, Baustoffen, Flächenverbrauch, Wohnraumförderung und baukultureller Qualität. Die Reise soll einen Beitrag zur Diskussion darüber leisten, wie nachhaltiges Wohnen in Rheinland-Pfalz ausgestaltet werden kann.

Für Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen ist die Fachreise von großer Bedeutung, weil sie einen konzentrierten Fokus auf die wichtigsten wohnungspolitischen Fragestellungen setzt und gleichzeitig Architektinnen und Architekten sowie die Wohnungswirtschaft mit Projekten und Bürgerinnen und Bürgern vor Ort zusammenbringt: „Die Fachreisen stärken die Kooperationen der Akteure untereinander und stellen herausragende Beispiele für die aktuell wichtigsten Fragen bei den Themen Wohnen und Bauen vor. Die Einhaltung der Klimaziele ist auch und gerade im Wohnungsbau eine unserer wichtigsten Aufgabe für die nächsten Jahre. Wir legen im Neubau und in der Sanierung von Altbauten einen Schwerpunkt auf die Verwendung von langlebigen, nachhaltigen und ressourceneffizienten Bauprodukten und auf nachhaltige Energieversorgung. Mit dem Klimaschutzsofort-Programm 2022 wird es erstmals eine Bund-Land-Förderung im Bereich der Sozialen Wohnraumförderung geben, die es uns ermöglichen wird, einen weiteren wichtigen Schritt zur Erreichung der Klimaneutralität zu gehen. Wir wollen innovative Lösungen, die Klimaschutz, Bezahlbarkeit und bauliche Qualität verbinden.“

Alexander Rychter, Verbandsdirektor des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland Westfalen, erklärt: „Die Projekte, die wir auf der Fachreise besuchen, zeigen jeweils eigene Ansätze, wie nachhaltiges Wohnen gelingen kann. Was wir nun brauchen, ist eine politische Gesamtstrategie für das Ziel der Klimaneutralität.“ Dr. Axel Tausendpfund, Verbandsdirektor des Verbands der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, hebt die Größe der Aufgabe hervor, die mit dem Ziel klimaneutralen Wohnens einhergeht. „Wenn das Wohnen 2040 auch für untere Einkommensgruppen noch bezahlbar sein soll, sind innovative Energiekonzepte, quartiersbezogene Lösungen und starke Förderungen gefragt“, sagt er.

Für Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, sind insbesondere Projekte wichtig, die Stadt als Ganzes sowie die notwendige baukulturelle Qualität im Blick haben. „Baukultur ist kein ‚Nice-to-have‘. Die Gestaltung der Gebäude und des öffentlichen Raums mit blauer und grüner Infrastruktur hat direkte Auswirkungen darauf, ob sich Menschen in ihrem Umfeld wohlfühlen – auch in heißen Sommern. Ohne Qualität ist eine bauliche Entwicklung nicht nachhaltig. In dieser Verantwortung stehen Land, Kommunen, die Bauherrschaft und ihre Architekturbüros gemeinsam.“, so Reker.

Nähere Angaben zu den einzelnen Projekten können Sie dem Flyer entnehmen, den Sie hier abrufen können.

Andreas Gröhbühl
Andreas Gröhbühl
Referent Landespolitik Rheinland-Pfalz, Presse und Medien
Tel.: 0174-2895833
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