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Freiwillige vor! Ehrenamtliche vernetzen sich

Seit 37 Jahren ist der „Treffpunkt Ehrenamt“ eine feste Größe für viele ehrenamtlich engagierte Aufsichtsräte, aber auch Vorstände der Wohnungsgenossenschaften im VdW Rheinland Westfalen. Neben vielseitigen fachlichen Inputs aus den Reihen der Mitgliedsgenossenschaften und der Arbeit des Verbandes stand ab dem 5. und 6. November 2021 an drei Wochenenden im November vor allem der persönliche Austausch untereinander im Fokus der genossenschaftlichen Veranstaltungsreihe.

Traditionell beginnen die Sitzungen des Treffpunkt Ehrenamt im Hotel Vesper in Sprockhövel. Viele der Teilnehmenden sind langjährige Mitglieder und so kann der Älteste in der Runde ganze 30 Teilnahmen beim Treffpunkt Ehrenamt verbuchen. Doch auch Neulinge in den ehrenamtlichen Positionen der Genossenschaften sind dabei und hattenso die Gelegenheit, sich im genossenschaftlichen Miteinander auszutauschen.

Im Fokus des Treffpunkt Ehrenamt steht vor allem das Lernen voneinander und die Diskussion von genossenschaftlich relevanten Themenfeldern. So ist es gute Tradition, dass die Teilnehmenden aus dem Kreis der Mitgliedsgenossenschaften des VdW Rheinland Westfalen Projekte vorstellen. In diesem Jahr wurde so neues Wissen und Umsetzungsformen zu den Themen Mobilität, Stadtentwicklung, Beteiligung und Partizipation sowie zielgerichtete Sanierung von genossenschaftlichen Beständen generiert.

In geselliger Runde fand der Abend seinen Ausklang, bevor es am Samstagmorgen mit der Arbeit des Verbandes weiter ging. VdW-Verbandsdirektor Alexander Rychter berichtete dabei über die Wohnungspolitik zwischen Bundestags- und Landtagswahl. Einen spannenden Einblick in die Entwicklungen bei der Grunderwerbssteuer und den Steuerabgaben für Aufsichtsratsmitglieder gab der Leiter der Steuerabteilung des VdW Rheinland Westfalen, Jörg Hellmann. Und zum Thema Stadt- und Quartiersentwicklung wurden die Genossenschaften selbst aktiv und stellten gegenseitig vor, was sie über die klassischen Vermietungsaufgaben hinaus zu ihrer Nachbarschaft beitragen.

Sprockhövel machte den Auftakt, doch auch die folgenden Wochenenden in Niederkassel und Bad Driburg boten spannende Gelegenheiten des Austausches. Es zeigte sich an allen drei Wochenenden, wie umfassend die Aufgaben der Genossenschaften sein können und wie wichtig auch das ehrenamtliche Engagement für eine zukunftsgerichtete Arbeit im Sinne der Mitglieder ist, umden genossenschaftlichen Gedanken weiter zu leben.

Durch die Umsetzung eines effektiven Hygiene- und Sicherheitskonzeptes konnte der VdW Rheinland Westfalen den zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Anforderungen der pandemischen Lage gerecht werden.

Kristina Klee
Kristina Klee
Genossenschaftswesen, Stadtplanung, Stadt- und Quartiersentwicklung sowie Baukultur
Tel.: 0211 16998-84
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