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NRW-Koalitionsvertrag steht: „Bauen und Wohnen braucht verlässliche Rahmenbedingungen“

Fünfeinhalb Wochen nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben sich CDU und Grüne auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Grünen-Spitzenkandidatin Mona Neubaur haben den Text am Donnerstag in Düsseldorf vorgestellt.

Dazu Alexander Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft (VdW) Rheinland Westfalen:

„Wir begrüßen, dass es so schnell wieder eine handlungsfähige Regierung in Nordrhein-Westfalen gibt. Denn das Bauen und Wohnen braucht verlässliche Rahmenbedingungen. Der Koalitionsvertrag beinhaltet wichtige Eckpfeiler für das bezahlbare Wohnen für die Menschen in unserem Land. In NRW haben wir eine vorbildliche öffentliche Wohnraumförderung, die es auch in Zukunft weiterzuentwickeln gilt – mit starken Akteuren und politischen Partnern.

Die derzeit stark steigenden Energiepreise haben die Aufmerksamkeit auf die Bezahlbarkeit des Wohnens gelenkt. Doch sie sind nur ein Teil des Problems. Der notwendige Kampf gegen den Klimawandel, stark steigende Baukosten, der Mangel an bezahlbaren Grundstücken und an Fachkräften im Handwerk sowie langwierige Verwaltungsprozesse verteuern das Wohnen ebenfalls enorm. Durch die steigenden Preise geraten bezahlbare Mieten immer weiter unter Druck.

Entscheidend wird es sein, die Baukosten in den Griff zu bekommen. Sie verteuern das Wohnen und hemmen Investitionen in den so dringend benötigen bezahlbaren Wohnungsneubau. Klimaschutz und bezahlbare Mieten sollten nicht gegeneinander ausgespielt werden. Die sozial verantwortlich handelnden Wohnungsunternehmen und -genossenschaften stehen andernfalls vor einem Dilemma. Denn die Zukunft des Wohnens ist bezahlbar, ökologisch und sozial. Das wollen wir gemeinsam mit der neuen Landesregierung gestalten.“

Katrin Stamm
Katrin Stamm
Abteilungsleitung Interessenvertretung, Verbandskommunikation, Marketing und Neue Mobilität
Tel.: 0211 16998-94
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