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Erfolgreicher VdW-Verbandstag 2019 in Wuppertal

Am 24. und 25. September fand in der Historischen Stadthalle Wuppertal der diesjährige VdW-Verbandstag statt. Am ersten Tag dominierten die aktuellen wohnungspolitischen Herausforderungen das Programm: Vergesellschaftung, Landesmietendeckel und Grundsteueröffnungsklausel wurden ebenso diskutiert wie die Energiewende und Klimaschutz.

Im direkten Austausch waren sich Politik, Wissenschaft und Branche nicht immer einig. Vor allem in der Diskussion zwischen den Parteivertretern von CDU, FDP, SPD und Bündnis90/Die Grünen ging es mitunter hitzig zu. Die von der SPD avisierten Verschärfungen im Mietrecht halten nicht alle für den Königsweg, wenn es um die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen am Wohnungmarkt geht. Vor allem die unterschiedlichen Situationen auf den NRW-Wohnungsmärkten müssten berücksichtigt werden, zwar gäbe es in den Ballungsräumen und Metropolregionen Wohnungsmangel, eine Nachfrage, die das Angebot übersteigt und hohe Mieten aber das Land sei auch von ländlichen Regionen geprägt, deren Herausforderungen auf gänzlich anderen Ebenen lägen. 

Staatssekretär Dr. Jan Heinisch, der als Vertreter der in einer Kabinettsklausur befindlichen Landesregierung ins Begische gereist war, nahm in seinem Gastbeitrag den Wohnungsmarkt der ehemaligen DDR kritisch unter die Lupe und gab den Denkanstoß, einmal darüber nachzudenken, warum wir heute 30 Jahre Wiedervereinung feiern statt 70 Jahre DDR. Zum Abschluss plädierte er für mehr Wohnraum, bezahlbares und klimaschonendes Wohnen, mehr Wohnraumförderung, mehr Fläche und kooperatives Handeln als Lösungsansätze.

Die ausführliche Berichtserstattung zur Veranstaltung lesen Sie im VM 11 / 2019. 

Katrin Stamm
Katrin Stamm
Abteilungsleitung Interessenvertretung, Verbandskommunikation, Marketing und Neue Mobilität
Tel.: 0211 16998-94
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