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Dortmunder Quartiere in drei Stunden: Bereisung mit NRW-Ministerin Ina Scharrenbach

Eine rund zehnköpfige Delegation mit der Ministerin an der Spitze nahm am 13. Mai 2019 interessiert Einblick in das wohnungswirtschaftliche Wirken der Dortmunder Spar- und Bauverein eG - und sah bei blauem Frühlingshimmel energieeffiziente Neubauten, modernisierte Bestände und eine Nachbarschaftsinitiative mit viel Herz.

Sparbau-Vorstandsvorsitzender Franz-Bernd Große-Wilde und Prokurist Florian Ebrecht begleiteten die rund zehnköpfige Gruppe, die aus Vertretern des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung
des Landes Nordrhein-Westfalen, der Stadt Dortmund und dem VdW Rheinland Westfalen bestand, auf dem Stadtrundgang, der vom Südosten über den Norden in den Westen Dortmunds führte.

Autofrei im Grünen, stadtnah mit hohem Komfort – die Energie-Plus-Siedlung in Schüren 

Das Miteinander verschiedener Generationen war die soziale Leitidee bei der Entwicklung des familienfreundlichen Energie-Plus-Quartiers in Schüren. Ziel des Bauvorhabens war die Schaffung von hochwertigen Gebäuden für komfortables Wohnen. Zugleich wurden ehrgeizige energetische Ziele verfolgt. Als Siedlung des KfW-55-Standards unterschreitet die Energiebilanz die gesetzlichen Anforderungen an ressourcenschonendes Bauen und Wohnen um 45 Prozent.

Kurse, Kochen und Gemeinsamkeit

Schon seit zehn Jahren kooperiert die Spar- und Bauverein eG mit dem Planerladen e. V., um nicht nur baulich auch im Stadtbezirk Innenstadt-Nord den Wohnkomfort zu verbessern, sondern durch eine aktive und motivierende Nachbarschaft die Lebensqualität aller Bewohner aus 36 Nationen noch zu verbessern. Seit 2018 hat der ehemalige Nachbarschaftstreff neue Räume an prominenter Stelle – mit dem „Quartierstreff Concordia: gemeinsam am Borsigplatz“ bieten der Spar- und Bauverein und der Kooperationspartner Planerladen e. V. Bildung, Kultur, soziales Miteinander und einen Anlaufpunkt für alle Nachbarn am Gründungsort der Borussia Dortmund.

Gründerzeit reloaded

Zwischen Westpark und Rheinischer Straße, Althoffblock und Klinikviertel liegt die Keimzelle der Spar- und Bauverein eG, das Unionviertel. Im Zeitraum von 2008 bis 2021 werden insgesamt etwa 42 Millionen Euro
in die vorhandenen Wohngebäude im Unionviertel fließen, charakterstarke Gründerzeitgebäude mit schmuckvollen Fassaden und typischen Altbauwohnungen. Die Miethöhen nach Modernisierung haben ein Niveau von aktuell zwischen 5,50 Euro und 6,00 Euro, denn 100 Prozent der Modernisierungskosten können gemeinsam mit dem Land NRW finanziert werden.

Katrin Stamm
Katrin Stamm
Abteilungsleitung Interessenvertretung, Verbandskommunikation, Marketing und Neue Mobilität
Tel.: 0211 16998-94
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