Starke Partner: MHKBG und VdW Rheinland Westfalen präsentieren ausgewählte Projekte der Modernisierungsoffensive

Mit der Modernisierungsoffensive ermöglichen das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) und die Wohnungswirtschaft im Westen wirtschaftlich tragbare Modernisierungen im Gebäudebestand bei gleichzeitig bezahlbaren Mieten. Ausgewählte Beispielprojekte im Rheinland, in Westfalen und im Ruhrgebiet wurden heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Die Modernisierungsoffensive richtet sich an Vermieterinnen und Vermieter sowie Wohnungsunternehmen. Sie können durch die Unterstützung der Landesregierung ihre Wohnungsbestände umfassend weiterentwickeln, als Orte des täglichen Lebens erneuern und durch Modernisierung sowie ergänzenden Neubau bezahlbare Wohnanlagen schaffen und erhalten.

16 Wohnungsunternehmen sind Partner der Modernisierungsoffensive, die 19 Wohnviertel umfasst. Mit der Unterstützung des Landes werden rund 3.200 Wohnungen und ergänzend fast 800 neue Wohnungen durch Nachverdichtung neu errichtet. Dafür werden aus der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes  jährlich 70 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Insgesamt investieren Land und Wohnungswirtschaft mit der Modernisierungsoffensive in den nächsten Jahren mindestens 450 Millionen Euro für die Mieterinnen und Mieter. Sie können - gerade vor dem Hintergrund veränderter Anforderungen ans Wohnen (etwa aus Altersgründen) – weiter am gewohnten Ort leben. Das betrifft viele Nutzerinnen und Nutzer, denn etwa 70 Prozent aller Wohnungen in Nordrhein-Westfalen sind 40 Jahre und älter.

Die 19 Wohnviertel der Modernisierungsoffensive reichen von der historischen Arbeitersiedlung bis zur Wohnanlage der 1970er Jahre. Ebenso unterschiedlich sind die geplanten Investitionen vor Ort. Dazu gehören beispielsweise:

  • mehr Komfort durch zeitgemäße Wohnungszuschnitte, moderne Bäder mit bodengleichen Duschen, den Anbau von Balkonen 
  • effiziente Heizungsanlagen, neue Fenster und Türen und Gebäudedämmung, um den CO2-Ausstoss und die Wohnnebenkosten zu senken
  • weniger bauliche Barrieren wie Stufen und Schwellen im Gebäude und auf dem Grundstück und der Einbau von Aufzügen
  • ein attraktives, grünes und sicheres Wohnumfeld mit Spielplätzen, Treffpunkten und nachbarschaftlichen Angeboten
  • die Entwicklung der sozialen Infrastruktur vor Ort auch mit sozialen Trägern z.B. für Dienstleistungen im Alter
  • neue Angebote der Nahmobilität wie ebenerdige und wetterfeste Fahrradstellplätze, Ladestationen für E-Mobilität und Carsharing