Wohnraum für Flüchtlinge: Die Wohnraumkarte im Netz

Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr geht davon aus, dass durch den Flüchtlingszuzug in Nordrhein-Westfalen in den kommenden Jahren 200.000 zusätzliche Wohnungen benötigt werden. Rund 80.000 Wohnungen sollen davon im Bestand gewonnen werden.

Diese Aufgabe kann erleichtert werden, wenn mehr Transparenz über verfügbare sowie geeignete Wohnungen besteht. Zu diesem Zweck soll das Onlineportal wohnraumkarte.de/refugees eingesetzt werden.

Die Online-Datenbank zur Unterbringung von Flüchtlingen soll den Kontakt zwischen Städten und Vermietern beschleunigen. Vermieter können in die neue Datenbank alle Wohnungen einstellen, die für die Nutzung durch Flüchtlinge in Frage kommen beziehungsweise die vereinbarten Mindeststandards erfüllen. Städte und Gemeinden können auf diese Informationen zugreifen, die Wohnungen anmieten und Asylbewerber darin unterbringen.

Die Kooperation steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und des VdW Rheinland Westfalen.

Hinweis: Der Zugang zur wohnraumkarte/refugees ist passwortgeschützt und steht nur registrierten Nutzern zur Verfügung. Für die Mitgliedsunternehmen und -genossenschaften des VdW Rheinland Westfalen hat der Verband eine Rahmenkooperationsvereinbarung geschlossen.

Privatvermieter wenden sich bitte direkt an die Wohnraumkarte/refugees. Die Nutzung der Plattform ist gebührenpflichtig. Voraussetzung auch für Privatvermieter ist die Bekennung zu den Mindeststandards.

Wenn Sie die allgemeinen Funktionen des Portals testen möchten, besuchen Sie die Homepage: www.wohnraumkarte.de.