Unterbringung von Flüchtlingen

Die Flüchtlingskrise hat längst erhebliche Ausmaße erreicht. Der Zustrom von Menschen nach Deutschland, die vor Krieg und Not flüchten, hält unvermindert an. Nach Angaben des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge, wurden im Jahr 2015 insgesamt 476.649 Asylanträge gestellt. Im Vorjahr wurden 173.072 Erstanträge entgegengenommen; dies bedeutet einen Anstieg der Antragszahlen um 155,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Wie auch immer sich diese Zahlen entwickeln, fest steht: Diese Menschen brauchen ein Dach über den Kopf.

Die Wohnungswirtschaft hilft: Sowohl bei der Erstunterbringung als auch bei der Schaffung und Vermittlung von Wohnraum engagieren sich Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften. Sie arbeiten mit den Kommunen und Landkreisen zusammen, stellen ihr Know-How für die Schaffung von Erstaufnahmeeinrichtungen zur Verfügung und investieren in neuen, bezahlbaren Wohnraum.

Wir stellen aber auch Forderungen, denn kostengünstiger Neubau entsteht nicht durch Zauberhand: Damit die Rahmenbedingungen stimmen, engagiert sich der VdW Rheinland Westfalen für eine sinnvolle Gesetzgebung und ein maßvolles Ordnungsrecht.

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